Mit identi.ca ist ein weiterer Offener Service an den Start gegangen – das war jedoch mit Sicherheit nicht der letzte Schritt in Richtung dezentralisierte, offene und User-zentrierte Services. Auf der Website von Evan Prodromou, “Erfinder” von identi.ca, finden sich Gedanken zu offenen sozialen Netzwerken. Es wird wirklich Zeit für offene Alternativen zu studiVZ, Facebook und co.!
Unter den Internet-Nutzern findet langsam ein Umdenken statt, wie eine kürzliche Erhebung feststellte. Wichtig ist auch weiterhin die Aufklärung im Bereich Datenschutz. Mit Sicherheit wissen beispielsweise die wenigsten Nutzer der gängigen Instant-Messaging-Services, wozu sie in den Nutzungsbedingungen zugestimmt haben – und tauschen trotzdem persönlichste Informationen über diese Netzwerke aus. Eine unwahrscheinlich gute Alternative im Bereich Instant Messaging ist Jabber bzw. XMPP. Dazu gibt es aber demnächst noch einen detaillierteren Artikel.
Einen passenden Artikel gegen “walled gardens” und für Dezentralisierung von Services findet man im Blog von Christian Car.
Update: Das Zitat von Evan passt einfach zu gut, um es nicht zu verlinken.
Ich bin Web-Entwickler in einer Mannheimer Agentur. In meinem
Danke für die Erwähnung! Ich habe vor ca. 1 Jahr mit Evan genau über diese Thematik gesprochen. Ich finde es toll, dass er weder Zeit noch Aufwand scheut, Ideen in Realität umzusetzen. Wir brauchen mehr Open Source Software! :-)
Du kennst Evan? Fein! Ja, es ist wichtig, dass Leute Initiative ergreifen und Ideen umsetzen, dann gibt es auch genügend andere, die mithelfen. Und dann kommt einiges in Bewegung.