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Artikel-Schlagworte: „open source“

Songbird erreicht mit Version 0.7 Beta-Phase

Der auf der Mozilla-Engine und VLC aufsetzende Open-Source-Medienplayer Songbird ist in Version 0.7 erschienen – und trägt zum ersten Mal den Status “Beta”. Der Player ist für viele Plattformen wie Linux, Windows und Mac OS erhältlich und will das Surfen im Web mit dem Hören von Musik verbinden.

Ich habe einige Versionen zuvor mal unter Windows eine Alpha getestet, die allerdings ziemlich instabil lief. Die aktuelle Beta-Version unter Linux macht hingegen einen sehr stabilen Eindruck. Nachdem ich in letzter Zeit zwischen Exaile und Rythmbox gewechselt bin, erscheint mir Songbird mittlerweile eine gute Alternative zu sein!

User-centered services

Mit identi.ca ist ein weiterer Offener Service an den Start gegangen – das war jedoch mit Sicherheit nicht der letzte Schritt in Richtung dezentralisierte, offene und User-zentrierte Services. Auf der Website von Evan Prodromou, “Erfinder” von identi.ca, finden sich Gedanken zu offenen sozialen Netzwerken. Es wird wirklich Zeit für offene Alternativen zu studiVZ, Facebook und co.!

Unter den Internet-Nutzern findet langsam ein Umdenken statt, wie eine kürzliche Erhebung feststellte. Wichtig ist auch weiterhin die Aufklärung im Bereich Datenschutz. Mit Sicherheit wissen beispielsweise die wenigsten Nutzer der gängigen Instant-Messaging-Services, wozu sie in den Nutzungsbedingungen zugestimmt haben – und tauschen trotzdem persönlichste Informationen über diese Netzwerke aus. Eine unwahrscheinlich gute Alternative im Bereich Instant Messaging ist Jabber bzw. XMPP. Dazu gibt es aber demnächst noch einen detaillierteren Artikel.

Einen passenden Artikel gegen “walled gardens” und für Dezentralisierung von Services findet man im Blog von Christian Car.

Update: Das Zitat von Evan passt einfach zu gut, um es nicht zu verlinken.

identi.ca – offenes Microblogging

In den letzten Tagen startete identi.ca, ein sehr vielversprechender Microblogging-Service im Twitter-Stil. Allerdings viel interessanter: die zugrundeliegende Software, laconi.ca, ist Open Source. Durch die Spezifikation OpenMicroBlogging hat jeder die Möglichkeit, die Software auf seinem Webserver selbst zu installieren und mit anderen Installationen zu vernetzen. Außerdem existiert bereits eine Jaber/XMPP-Integration sowie OpenID-Suport.

Die Software ist noch in einem recht frühen Stadium, die weitere Entwicklung bleibt auf jeden Fall spannend.

Internet Explorer unter Linux

Obwohl der Internet Explorer nicht unbedingt der beste Browser da draußen ist, benötigt man ihn dennoch – nämlich zum Testen von Websites. Durch meinen Wechsel zu Ubuntu Linux musste ich mir eine neue Lösung suchen. Da ich Windows XP noch auf einer Partition installiert habe, kann ich zwar zum Testen Windows booten – aber es geht noch besser.

Dank Wine kann man Windows-Software unter Linux laufen lassen. Und dank einem weiteren Projekt, IEs4Linux, wird die Installation von Internet Explorer 5, 5.5, 6 und 7 zum Kinderspiel.

Zuerst muss Wine und cabextract installiert werden. Das geht dank vorhandener Pakete unter Ubuntu mit

sudo aptitude install wine cabextract

Danach lädt man sich das aktuelle Archiv von IEs4Linux, entpackt es und startet die Installation:

wget http://www.tatanka.com.br/ies4linux/downloads/ies4linux-latest.tar.gz
tar xvfz ies4linux-latest.tar.gz
cd ies4linux-*
./ies4linux

Im weiteren Verlauf kann man auswählen, welche Versionen man installiert haben möchte. Dann werden die Installationspakete vom Microsoft-Server geladen und automatisch unter Wine installiert.

Die Browser funktionieren bei mir – allerdings mit einigen Ecken und Kanten. Aber zum Testen sollte es allemal reichen.

gedit als Quelltexteditor

Im Ausgangszustand hat der Standard-Texteditor von Gnome nicht alle Features, die man von einem Quelltexteditor erwartet. Der Tipp: einfach das Paket “gedit-plugins” installieren. Dann hat man unter anderem in den Einstellungen die Möglichkeit, Spaces statt Tabs zu verwenden, eine Markierung oder Zeilennummern anzuzeigen, Klammern zu markieren, automatischen Einzug und sehr vieles mehr. Damit ersetzt er nun ganz gut mein Notepad++, was ich unter Windows gern verwendet habe.