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WebOS FOSDEM schedule app for 2012 submitted to HP

Today I submitted the 2012 update for the FOSDEM (Free and Open source Software Developers’ European Meeting) schedule app for WebOS. This year the FOSDEM is taking place on February 4th and 5th in Brussels. You can find it the updated version in the official HP App Catalog sometime next week after it was reviewed by HP – or you can already download the *.ipk package (linked here). Like 2010 and 2011, it’s mainly an application for planning your FOSDEM visit and have a handy offline-working list of the schedule on your WebOS device.

There are several enhancements, as every year. Finally all event details are shown in an own “scene” instead of the drawer view. This makes the list view more snappy and helps for a better structure. As last year, there are room maps for most of the rooms (sadly some are missing because there aren’t available at the FOSDEM website).

The application is released as free and open source software under the GPL v3. You can find the source code, GIT repository, bug tracker, the .ipk package and more at forge.webpresso.net.

As always feel free to share ideas, improvements and bug reports. Just leave a comment or use the bug tracker (registration and manual activation is required to avoid spam – and trust me, there are many spammers…).

WebOS FOSDEM schedule app for 2011 released

I submitted it to Palm yesterday, today it was reviewed and published: the FOSDEM (Free and Open source Software Developers’ European Meeting, taking place on February 5th and 6th in Brussels) schedule app for WebOS. You can install it on your WebOS device easily by following the link on your WebOS device or searching it in the official Palm App catalog. Like last year, it’s mainly an application for planning your FOSDEM visit and have a handy offline-working list of the schedule on your WebOS device.

The functionality has grown over the last version. You can now mark items as favorite and switch to the list of your favorites. This should make planning easier. You can also switch to a view with all events in the future – making it easy to see what talks are next. The search functionality is now improved. Also new is a “Feeds” function where you can have a look at FOSDEM website news as well as various identi.ca and Twitter channels. There are also two new maps included. The application is localized for English and German, but the schedule and feed items of course are all English.

Under the hood many parts of the code was rewritten and/or improved. There’s still room for improvement, but the performance should be now better and many bugs should be fixed.

The application is released as free and open source software under the GPL v3. You can find the source code, GIT repository, bug tracker, the .ipk package and more at forge.webpresso.net.

Always feel free to share ideas, improvements, bug reports and your opinion. Just leave a comment or use the bug tracker (sorry, but registration is required to avoid spam).

Navit: eine freie Navigationslösung für den Palm Pre und WebOS

Mittlerweile ist die freie Navigationssoftware Navit via Preware für WebOS verfügbar. Zuvor war die Anwendung einige Wochen nur über den separaten Testing-Feed erreichbar. Navit ist für verschiedene Plattformen verfügbar und wurde nun auch auf WebOS portiert. Die Software kann Kartenmaterial von OpenStreetMap sowie spezielle proprietäre Kartendaten verarbeiten.

Da es bisher – jedenfalls für europäische WebOS-Nutzer – keine Navigationslösung gibt, ist Navit besonders interessant. Ich muss allerdings gleich vorab warnen: Navit funktioniert zwar mittlerweile, ist jedoch – abhängig von den geladenen Kartendaten – recht langsam und noch nicht wirklich benutzerfreundlich.

Die Installation ist recht einfach – jedoch ist zwingend WebOS 1.4.5 erforderlich! Ist diese Voraussetzung erfüllt, einfach folgende Schritte ausführen:

  1. Falls noch nicht geschehen, muss Preware installiert werden.
  2. In Preware unter “Komplette Liste” bzw. “Verfügbare Pakete” nach “Navit” suchen und die Anwendung installieren. Für die Anwendung müssen zwei Abhängigkeiten mit installiert werden: “speechd”, eine Sprachsynthese-Bibliothek, sowie “locale” für die Internationalisierung.
  3. Nun muss Navit gestartet werden. Startet die Anwendung nicht, auch nicht nach einem Geräteneustart, liegt das recht wahrscheinlich an einem Fehler von Palm im WebOS-Update auf 1.4.5 (hier näher beschrieben). Die einfachste Lösung des Problems: es muss der “Emergency Fstab Fixer” via Preware installiert werden. Nach der Installation muss der Neustart des Telefons bestätigt werden – danach sollte Navit zumindest starten.
  4. Nach dem Start von Navit sind noch keine Kartendaten vorhanden, da diese nicht mitgeliefert werden. Am Einfachsten installiert man sich das freie Kartenmaterial von OpenStreetMap. Diese können mit verschiedenen Tools detailliert für bestimmte Areale heruntergeladen werden – für viele Länder gibt es vorgefertigte Links beim Navit-Projekt. Die Karten für Deutschland werden mit ~490MiB angegeben – bei mir waren es im Endeffekt rund 670MB, die man im Pre erst einmal freischaufeln muss. Zum Download erhält man eine *.bin-Datei, die Navit lesen kann. Nach dem Klick auf den Link kann es einen Moment dauern, bis der Download startet. Recht einfach ist jedoch auch der Download eines bestimmten Areals über den Planet Extractor, durch die Auswahl eines kleineren Bereichs kann man Platz auf dem Gerät sparen.
  5. Nun muss der Pre per USB-Modus an den PC angeschlossen werden. Die heruntergeladene *.bin-Datei muss nun in den Ordner appdata/org.webosinternals.navit/maps kopiert werden, der beim ersten Start von Navit erzeugt wurde (und leer sein müsste).
  6. Nach dem Entfernen des Pre vom PC kann Navit gestartet werden und sollte die Karten anzeigen. Die Performance könnte – wie bereits erwähnt – besser sein, jedoch wird berichtet, dass bei kleineren Kartenausschnitten und/oder weniger enthaltenen POIs im Kartenmaterial die Performance deutlich steigt. Hier kann man sicherlich noch etwas Performance einsparen.

Eine englische Installationsanleitung sowie ein paar kurze Bedienungshinweise gibt es bei webos-internals.org, die auch die Anwendung auf WebOS portiert haben sowie für die Entwicklung von Preware verantwortlich sind.

PRODROMUS, ein minimaler JavaScript-XMPP-Client

PRODROMUS Mini-XMPP-ClientAuf meiner Kontakt-Seite befindet sich schon eine Weile mein XMPP-MiniChat-Client “PRODROMUS”. Nun habe ich ihn endlich unter der AGPL veröffentlicht. “Prodromus” steht lateinisch für “Eilbote”.

PRODROMUS ist ein simpler XMPP-Client, der vollständig in JavaScript geschrieben ist. Er benutzt die großartige Bibliothek Strophe.js von Jack Moffit, um sich zu einem XMPP-Server zu verbinden und ermöglicht es somit dem Besucher, mit einer vorkonfigurierten Person via XMPP zu kommunizieren. PRODROMUS ist als Ergänzung zu einem Kontaktformular gedacht – er lässt sich in bestehende Websites einbinden und erweitert die Kontaktmöglichkeiten um Echtzeit-Kommunikation.

Eine kurze Installationsanleitung sowie die erforderlichen Voraussetzungen gibt es im Wiki.

Freie Lizenzen, freie Inhalte und freie Software

Besonders in der IT-Branche wird häufig von “Open Source” gesprochen. Aber geht es wirklich nur um offen gelegten Quelltext oder darum, dass freie Software kostenlos ist? Gibt es etwas Vergleichbares auch für beliebige andere Inhalte? Dies soll ein kurzer Überblick über dieses Thema sein.

Es geht in diesem Zusammenhang vor allem um freie Lizenzen – Lizenzen, mit denen der Urheber jedem freistellt, die Inhalte zu jedem beliebigen Zweck zu nutzen, Kopien davon weiterzugeben (also zu teilen) und die Inhalte beliebig zu verändern. Es geht also insbesondere um die Freiheit der Nutzer sowie gegen die Einschränkung dieser Freiheit, beispielsweise durch Digitales Rechtemanagement (DRM), das dem Benutzer die Kontrolle über Daten und Software auf seinem eigenen Computer nimmt. Endbenutzer-Lizenzverträge – wie beispielsweise die von Microsoft Windows oder Apple MacOS – sind meist darauf ausgelegt, dem Nutzer die Freiheiten zu entziehen.

Der Ursprung liegt in der Freien Software – eine Bewegung, die sich für quelloffene Software unter freien Lizenzen einsetzt. In diesem Zusammenhang ist vor allem die Free Software Foundation zu nennen, die freie Software fördert und für die Einhaltung freier Lizenzen streitet. Eine der bekanntesten Lizenzen für freie Software ist die GPL. Sie gewährt den Benutzern die genannten Freiheiten und beinhaltet darüber hinaus das Copyleft – das sicherstellt, dass Software unter dieser Lizenz weitergegeben sowie Veränderungen an der Software unter derselben Lizenz veröffentlicht werden müssen, die Software also frei bleibt. Eine Weiterentwicklung der GPL, die AGPL, dehnt die Wirkung der GPL auch auf Netzwerkdienste aus, die von der GPL nicht erfasst werden. Nutzern eines Content-Management-Systems, das unter der AGPL steht, muss also beispielsweise der (ggf. veränderte) Quellcode der Anwendung zur Verfügung gestellt werden.

Aber freie Lizenzen gibt es nicht nur für Software. 2001 entwickelte Lawrence LessigCreative Commons” – ein Lizenzmodell, das sich vom klassischen Urheberrecht abgrenzt und auf Offenheit setzt. Jeder kann diese Lizenzen frei für seine Werke nutzen – und zwar für alle Werke, die durch das Urheberrecht geschützt sind, also unter anderem Musik, Texte, Fotos und Forschungsergebnisse. Creative Commons besteht aus vier Bausteinen, die in verschiedenen Formen miteinander kombiniert werden können:

  • BY – Namensnennung des Autors erforderlich
  • NC – nicht-kommerzielle Nutzung
  • ND – keine Änderungen erlaubt
  • SA – Weitergabe nach Veränderung nur mit gleicher Lizenz (Copyleft)

Die Lizenz CC-BY-SA, unter der auch die Inhalte dieses Blogs stehen, erlaubt es beispielsweise jedem, die Inhalte frei zu nutzen – mit der Bedingung der Namensnennung (z.B. Verlinkung zurück auf diesen Beitrag) sowie der Verpflichtung, die davon abgeleiteten Werke auch unter eine CC-BY-SA-Lizenz zu stellen.

Weiterhin gibt es einige Abwandlungen wie Sampling-Lizenzen. Eine weitere Form – wenn auch u.a. in Deutschland rechtlich nicht möglich – ist Public Domain, ein Totalverzicht auf alle Rechte am eigenen Werk.

CC-Lizenzen sind mittlerweile an vielen Stellen – besonders im Netz – zu finden. Jamendo vertreibt CC-Musik, Flickr unterstützt die Verwendung von CC-Lizenzen für Bilder und seit 2009 stehen alle Inhalte der Wikipedia sowie sämtlicher Wikimedia-Inhalte unter der CC-BY-SA-Lizenz.

Ein bekannter Aktivist, der sich für eine Liberalisierung des Urheberrechts einsetzt, ist der Science-Fiction-Author und Blogger Cory Doctorow, bekannt unter anderem als Autor bei Boing Boing. Er stellt alle seine Bücher und Werke unter einer Creative Commons-Lizenz ins Netz – was ihm sogar deutlich höhere Verkaufszahlen seiner gedruckten Bücher beschert haben soll.