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Archiv für die Kategorie „WebDevelopment“

identi.ca – offenes Microblogging

In den letzten Tagen startete identi.ca, ein sehr vielversprechender Microblogging-Service im Twitter-Stil. Allerdings viel interessanter: die zugrundeliegende Software, laconi.ca, ist Open Source. Durch die Spezifikation OpenMicroBlogging hat jeder die Möglichkeit, die Software auf seinem Webserver selbst zu installieren und mit anderen Installationen zu vernetzen. Außerdem existiert bereits eine Jaber/XMPP-Integration sowie OpenID-Suport.

Die Software ist noch in einem recht frühen Stadium, die weitere Entwicklung bleibt auf jeden Fall spannend.

Internet Explorer unter Linux

Obwohl der Internet Explorer nicht unbedingt der beste Browser da draußen ist, benötigt man ihn dennoch – nämlich zum Testen von Websites. Durch meinen Wechsel zu Ubuntu Linux musste ich mir eine neue Lösung suchen. Da ich Windows XP noch auf einer Partition installiert habe, kann ich zwar zum Testen Windows booten – aber es geht noch besser.

Dank Wine kann man Windows-Software unter Linux laufen lassen. Und dank einem weiteren Projekt, IEs4Linux, wird die Installation von Internet Explorer 5, 5.5, 6 und 7 zum Kinderspiel.

Zuerst muss Wine und cabextract installiert werden. Das geht dank vorhandener Pakete unter Ubuntu mit

sudo aptitude install wine cabextract

Danach lädt man sich das aktuelle Archiv von IEs4Linux, entpackt es und startet die Installation:

wget http://www.tatanka.com.br/ies4linux/downloads/ies4linux-latest.tar.gz
tar xvfz ies4linux-latest.tar.gz
cd ies4linux-*
./ies4linux

Im weiteren Verlauf kann man auswählen, welche Versionen man installiert haben möchte. Dann werden die Installationspakete vom Microsoft-Server geladen und automatisch unter Wine installiert.

Die Browser funktionieren bei mir – allerdings mit einigen Ecken und Kanten. Aber zum Testen sollte es allemal reichen.

gedit als Quelltexteditor

Im Ausgangszustand hat der Standard-Texteditor von Gnome nicht alle Features, die man von einem Quelltexteditor erwartet. Der Tipp: einfach das Paket “gedit-plugins” installieren. Dann hat man unter anderem in den Einstellungen die Möglichkeit, Spaces statt Tabs zu verwenden, eine Markierung oder Zeilennummern anzuzeigen, Klammern zu markieren, automatischen Einzug und sehr vieles mehr. Damit ersetzt er nun ganz gut mein Notepad++, was ich unter Windows gern verwendet habe.

Midori: ein minimaler WebKit-Browser für Gnome

Gerade habe ich auf der Suche nach einem WebKit-Browser für Linux etwas interessantes gefunden: Midori. Ein minimaler GTK-Browser, der aber trotzdem überraschenderweise sehr praktische Funktionen mitbringt: beispielsweise einen Papierkorb für geschlossene Tabs und eine recht gute Suchmaschinenverwaltung mit Keywords! Obwohl er noch in einer Alpha-Version vorliegt, ein sehr interessanter Browser, zumindest zum Testen von Websites – und er ist auch in den Ubuntu-Paketquellen verfügbar.

Apache-Fehler: pcfg_openfile: unable to check htaccess file

Nachdem aus unerklärlichen Gründen ein Teil meines Webservers nicht mehr erreichbar war und der Browser immer meldete, dass der Zugriff auf das Verzeichnis nicht möglich sei, habe ich in den Apache-Error-Logs folgendes gefunden:

(13)Permission denied: /var/www/[...]/.htaccess pcfg_openfile: unable to check htaccess file, ensure it is readable

Kam mir unbekannt vor – und obwohl die Fehlermeldung recht aussagekräftig war, kam ich erst hier auf die Spur: das Verzeichnis (bzw. schon ein Verzeichnis einige Ebenen tiefer) war für den Apache-User einfach nicht lesbar…