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Archiv für die Kategorie „Gadgets“

FOSDEM 2010 schedule application for WebOS

If you’re going to this years’ FOSDEM (Free and Open source Software Developers’ European Meeting) in Brussels, and own a Palm Pre or Palm Pixi, this application may help you keeping track of the schedule. It downloads the schedule from FOSDEM server, saves it to your device and shows a list of events. So you can use the schedule offline – this might save you data roaming fees.

This is my first WebOS application and it was created in very short time, anyhow I hope it’s a little bit useful.

A small feature list:

  • Stores schedule. Use the “Refresh”-button in the left corner to download the latest schedule and automatically save it for offline use. This also happens if you hit “Yes” after first launch.
  • Event details. Tap on an event to view detailed information.
  • Quick search. Simply start typing to search in all titles, locations and attendees.
  • Hide expired events. Tap on the right button to hide all events which are already expired.
  • Campus map. Use the campus map for orientation. You can find it in the application menu in the schedule scene. It’s the one I found on the FOSDEM website.
  • Supports every orientation. Turn the device as you like to.

This application is free software and licensed under the GPL v3.

Download: You can download this application via Palm web distribution. Simply tap the link from your WebOS phone, you can easily install the application on your device. You can also download it to your desktop pc as .ipk package file and install it via WebOS Quick Install. I also provide a .zip file which includes the source code and a few resources, so you can play around with the source code (although you also could unzip the .ipk file).

If you find bugs or need support, please write a comment (preferred) or an E-Mail, I’ll respond as soon as possible.

Palm Pre: WebOS 1.3.5.2 in Europa verfügbar

Seit der vergangenen Nacht ist WebOS 1.3.5.2 auch für europäische Palm Pre-Geräte verfügbar. Nachdem das Update bereits Ende Dezember in den USA als Version 1.3.5 erschien, kommen nun auch die o2-Kunden in den Genuss der kleinen, aber insgesamt spürbaren Verbesserungen – hier ein kleiner Auszug:

  • Der App Catalog wurde deutlich verbessert, Updates und Neuinstallationen von Anwendungen können parallel heruntergeladen werden, Downloads können angehalten und wieder aufgenommen werden
  • Das Speicherplatz-Limit für Anwendungen wurde aufgehoben, alle Applikationen liegen jetzt verschlüsselt auf der USB-Partition
  • Im Kalender kann man spürbar schneller durch einzelne Tage blättern
  • Die Akkulaufzeit soll in Gebieten mit schlechter Netzabdeckung verbessert worden sein
  • Mit dem neu unterstützten Bluetooth-Profil PAN kann das Handy als UMTS-Modem für PCs genutzt werden (dies ist bei der US-Firmware nicht möglich)
  • Die Uhr im Sleep-Modus hat jetzt eine schönere Schrift

Zu diesen offiziellen Verbesserungen gab es auch im Verborgenen einige Schritte nach vorn: die Oberfläche reagiert subjektiv schneller und flüssiger auf Eingaben, die Kamera reagiert schneller und der Browser wirkt performanter. Unangekündigterweise hat auch die Unterstützung des Grafik-Chips, der bisher ungenutzt blieb, Einzug gehalten. Damit können jetzt aufwändigere Spiele auf dem Gerät laufen, einige wurden bereits auf der CES in Las Vegas vorgestellt (sind hierzulande aber leider erst ab März erhältlich). Die Entwicklung von C/C++-”Plugins” ist nun möglich, ein SDK wird im März veröffentlicht.

Für das Update gibt es ein paar wichtige Regeln:

  1. Falls Patches und/oder Themes installiert sind, müssen diese unbedingt deinstalliert werden. Dabei hilft auch das Tool “Emergency Patch Recovery”, das via Preware installiert werden kann
  2. Preware (falls installiert, ansonsten weiter mit 3.) sollte unbedingt vor dem Update in der aktuellen Version 0.9.12 sowie der Package Manager Service in Version 0.9.29 installiert sein. Beides sollte mit der aktuellen Version von WebOS Quick Install, 2.96, durchgeführt werden. Sind die Versionen (insbesondere des Package Manager Service) zu alt, treten nach dem Update Probleme mit dem App Catalog sowie mit Preware auf.
  3. Das Update über die “Update”-Anwendung durchführen – Achtung: der Akku muss ausreichend Restladung haben. Das Update dauert etwa eine halbe Stunde inklusive Download, “Entpacken” und Installation.
  4. Nach der Installation und dem Neustart des Systems sollte – sofern “Homebrew”-Anwendungen installiert sind, das Tool “Emergency Migration Helper” ausgeführt werden. Dieses kann ebenfalls mit Preware installiert werden. Nach der Installation wird die Oberfläche neu gestartet und das Tool entfernt sich automatisch selbst. Wie bereits das Update selbst stößt das Tool das Verschieben der auf der Hauptpartition installierten Anwendungen auf die USB-Partition an, behebt aber zusätzlich einige Probleme.

Nach dem Update “vergessen” leider einige Anwendungen – bei mir z.B. der identi.ca-/Twitter-Client Spaz, ihre Einstellungen. Diese müssen dann erneut vorgenommen werden. Bei der Migration werden einige Anwendungsdaten nicht korrekt übernommen.

Ist alles erledigt, kann man mit SuperTux, Doom, Quake und Classic Invaders, die alle kostenlos über Preware installiert werden, einen kleinen Vorgeschmack auf die neuen nativen Spiele bekommen.

Das nächste Update wird die auf der CES angekündigte Version 1.4 sein, das einen Video-Recorder, Videobearbeitung und voraussichtlich auch Flash mitbringt. Es soll im Februar erscheinen, in Europa wohl wieder etwas später. Ab März soll es dann auch in Europa möglich sein, kostenpflichtige Anwendungen über den App Catalog zu erwerben.

Palm Pre: Akku-Probleme seit WebOS 1.3.1 beheben

Pre Strom-IconNach dem Update auf WebOS 1.3.1 entleerte sich mein Akku plötzlich dramatisch schnell. Vom Palm Pre ist man ja grundsätzlich keine allzu hohe Akkulaufzeit gewohnt, aber seit 1.3.1 musste ich plötzlich bereits um die Mittagszeit erneut laden, ohne das Gerät besonders oft benutzt zu haben. Das ist für ein mobiles Gerät nicht akzeptabel.

Dieses Problem scheint vereinzelt nach dem Update aufzutreten – und neben einigen Tipps, die nur bei der CDMA-Version in den USA funktioniert, fand ich eine recht abenteuerliche Lösung, mit der ich zumindest die alte Laufzeit wieder erreiche.

Der Tipp, offensichtlich sogar von einem Palm-Support-Mitarbeiter, findet sich im Forum von everythingpre.com. Hier eine Zusammenfassung – Verwendung auf eigene Gefahr:

  1. Das Gerät zum Laden anschließen. Ich verwendete dazu den Touchstone.
  2. Während des Ladevorgangs die interaktiven Tests ausführen. Dazu im Launcher “Geräteinformationen” aufrufen und über das Menü “Interaktive Tests” wählen. Ich habe hier mangels näherer Informationen aus der Quelle einfach verschiedene Tests ausgeführt, der Test “Stromversorgung” klingt aber am Relevantesten.
  3. Außerdem habe ich noch die “Schnelltests” ausgeführt (ebenfalls während des Ladevorgangs), die ebenfalls über die “Geräteinformationen” gestartet werden können.
  4. Danach wird das Gerät neu gestartet. Und zwar mit folgender Methode: den “Power”-Knopf oben rechts am Gerät gedrückt halten und den “Lautlos”-Schalter dreimal hin- und her schalten (was beim Abstand der Tasten und der Tatsache, dass das Gerät noch auf dem Touchstone liegt, etwas Finger-Akrobatik erfordert). Daraufhin startet das Gerät neu.
  5. Nach dem Neustart soll der Pre noch zwei Stunden laden.

Klingt alles sehr abenteuerlich – aber offensichtlich wird durch diese Methode ein fehlerhaftes Verhalten behoben, das in Verbindung mit dem erhöhten Akkuverbrauch steht. In meinem Fall brachte es jedenfalls den gewünschten Effekt.

Bild: CC-BY-SA WebOS Wiki

Palm Pre: Installation von Preware

PrewareAuf dem Palm Pre können neben den offiziellen Anwendungen über den App Catalog auch inoffizielle Anwendungen (sogenannte “Homebrew Apps”), Patches und Themes installiert werden. Für diesen Zweck ist Preware gut geeignet. Ist diese Anwendung einmal installiert, lassen sich über sie weitere Anwendungen aus inoffiziellen Anwendungskatalogen unkompliziert direkt über den Palm Pre installieren. Die Installation erfolgt jedoch auf eigene Gefahr! Schlimmstenfalls kann das Gerät unbrauchbar werden oder der Garantieanspruch erlöschen.

Hier eine Kurzanleitung zur Installation – weitere, deutlich detailliertere Anweisungen und viele weiterführende Links finden sich bei PreCentral: Anleitung zu Preware und WebOS QuickInstall. Die Anleitung bezieht sich auf einen deutschen Palm Pre von O2 mit WebOS 1.3.1.

Installationsschritte:

  1. Zunächst muss WebOS QuickInstall heruntergeladen werden. Diese Anwendung benötigt Java. QuickInstall ermöglicht die Installation von Anwendungen auf dem Pre.
  2. WebOS QuickInstall benötigt den WebOS Doctor von Palm. Für die europäische o2-Version, Firmware 1.3.1, kann er hier heruntergeladen werden. Er besteht – wie QuickInstall – aus einer JAR-Datei. Die heruntergeladene Datei muss in dasselbe Verzeichnis wie QuickInstall gelegt werden und zu “webOSDoctor.jar” umbenannt werden.
  3. Als weitere Voraussetzung wird Novacom benötigt, eine Bibliothek von Palm. Novacom für Linux kann hier als DEB-Package heruntergeladen werden, die Datei wird aber von QuickInstall auch automatisch zum Download angeboten.
  4. Nun kann QuickInstall gestartet werden: z.B. mit “java -jar WebOSQuickInstall.jar &” auf der Linux-Konsole. Es sollte keine Frage nach WebOS Doctor kommen, sofern er korrekt benannt im selben Verzeichnis liegt. Gegebenenfalls erscheint eine Aufforderung zum Download von Novacom. Als Anschlussart sollte “USB” ausgewählt werden. Danach ist QuickInstall einsatzbereit.
  5. Nun muss der Developer-Modus des Pre aktiviert werden. Dazu wird einfach im Launcher über die Universal Search folgendes eingegeben: “upupdowndownleftrightleftrightbastart”. Ist alles eingegeben, erscheint ein Programm-Icon “DeveloperMode” als Suchergebnis. Nach Klick auf das Icon kann der Developer Mode über einen Schieberegler aktiviert werden. Nach Aufforderung sollte das Gerät neu gestartet werden.
  6. Ist das Gerät neu gestartet (im Developer-Modus), wird das Gerät per USB an den PC angeschlossen, die Frage nach dem USB-Modus beantwortet man mit “Nur aufladen”.
  7. Nun wird zunächst der “Package Manager Service” mit Hilfe von QuickInstall installiert. Dazu klickt man rechts auf das dritte Icon von oben, wählt oben “WebOS Internals Feed (all)” aus, setzt den Haken bei “Package Manager Service” und klickt auf “Download”. Nach dem Herunterladen kann das Fenster geschlossen werden, in der Liste des Hauptfensters befindet sich jetzt das entsprechende Paket. Über den “Install”-Button wird das Paket auf dem Pre installiert. Wichtig: nicht zuerst Preware installieren – und nicht den eventuellen Vorschlag von WebOS QuickInstall annehmen, den Package Manager Service automatisch zu installieren, da QuickInstall eine falsche Version verwendet.
  8. Der Package Manager Service ist nun installiert – auf demselben Wege wird nun auch Preware installiert. Klick auf das unterste rechte Icon, Feed “WebOS Internals Feed (all)” auswählen, Haken bei “Preware” setzen, Klick auf “Download”, “Close”, “Install”. Fertig!
  9. Preware benötigt den Developer-Modus nicht mehr, deshalb sollte man aus Sicherheitsgründen diesen Modus nun wieder verlassen. Also in der Universal Search “upupdowndownleftrightleftrightbastart” eingeben, Klick auf das erscheinende Programm-Icon, Developer-Modus ausschalten, Neustart.
  10. Nun kann die neue Anwendung “Preware” gestartet und alle verfügbaren Anwendungen installiert werden! Dies sollte allerdings wohl überlegt geschehen, da sich alle der Anwendungen – inklusive Preware selbst – im Beta-Stadium befinden. Außerdem sollte man in den Preware-Einstellungen festlegen, in welchen Abständen die Anwendungslisten aktualisiert und von welchen Listen überhaupt Anwendungen angezeigt werden sollen. Weiterer Hinweis: vor einem WebOS-Update sollten alle eventuell installierten Patches deaktiviert werden!

Viel Erfolg beim Ausprobieren der Vielzahl an “Homebrew Apps”, Patches und Themes!

Palm Pre und Self-signed-Zertifikate für IMAP

Seit ein paar Tagen bin ich stolzer Besitzer des Palm Pre. Dazu folgt in Kürze ein ausführlicheres Review.

Hier ein Tipp für alle, die ihr IMAP(S)-Postfach mit dem Pre benutzen wollen, aber ein selbst signiertes Zertifikat verwenden und die Fehlermeldung “Das Sicherheitszertifikat des Servers ist ungültig oder Datum und Uhrzeit sind nicht korrekt eingestellt.” erhalten:

Da es leider keine Möglichkeit gibt, dem selbst signierten Zertifikat im Mail-Client zu vertrauen, muss das Zertifikat im Zertifikats-Manager des Pre installiert werden.

Zunächst muss das Zertifikat in ein geeignetes Format gebracht werden. Da ich am PC Thunderbird mit diesem Konto verwende, hier die Anleitung für Thunderbird (diese Anleitung setzt das Thunderbird-Addon Cert Viewer Plus voraus): “Extras” > “Zertifikat-Manager”, Reiter “Websites” das richtige Zertifikat des entsprechenden Servers auswählen, dann Klick auf den Button “Ansicht”. Im sich öffnenden Fenster Klick auf den Button “Export”, Format “X.509 Certificate (DER)”, Speichern.

Das exportierte Mailserver-Zertifikat im X.509 DER-Format kann nun auf den Palm in einen beliebigen Ordner kopiert werden. Nun muss das Zertifikat nur noch im Zertifikats-Manager des Pre importiertt werden. Dieser Manager ist etwas versteckt: im Anwendungsmenü links oben auf “Startbildschirm” > “Anwendungsliste”, dort wiederum links oben auf “Einstellungen” > “Zertifikatmanager”.

Dort muss über das Icon links unten das Zertifikat hinzugefügt werden. Nach dem Klick auf das Icon werden alle auf dem Gerät befindlichen Zertifikatsdateien angezeigt – unter anderem auch das eben per USB auf den Pre kopierte Zertifikat als DER-Datei. Diese Datei einfach auswählen, fertig.

Die E-Mail-Anwendung funktioniert nun auch mit dem selbstsignierten Zertifikat und gibt keine Warnungen mehr aus.

Nokia 5800 XpressMusic (“Tube”) offiziell angekündigt

Gestern wurde das Nokia 5800 ExpressMusic, aus Gerüchten eher unter dem Arbeitstitel “Tube” bekannt, offiziell vorgestellt. Das 5800 wird das erste Handy mit der neuen S60-Oberfläche in der Version 5 sein, die auf die Bedienung mit Touchscreen optimiert wurde.

Die technischen Daten: das Display hat eine Auflösung von 360 x 640 Pixeln mit 24 Bit Farbtiefe und taktiles Feedback (leichte Vibrationen beim Berühren). Die Verbindungsmöglichkeiten sind vielfältig: neben GSM, UMTS, Bluetooth und WLAN ist ein microUSB-Anschluss vorhanden, Kopfhörer können mit einem Standard-3,5mm-Stecker angeschlossen werden, der auch als TV-Out verwendbar ist. A-GPS ist ebenso eingebaut. Wie unter anderem beim N95 ist auch ein Bewegungssensor eingebaut, der auch die Rotation des Displays steuert. Außerdem ist auch ein Annäherungssensor dabei, den es bereits beim Nokia 7650 schon einmal gab. Ein Stereo-Radio ist auch dabei, leider aber wohl kein FM-Transmitter. Die Auflösung der Kamera ist mit 3,2 Megapixeln eher im Mittelfeld, hat aber auch das übliche Carl Zeiss-Autofokus-Objektiv; Videos können mit 30 Frames pro Sekunde im Widescreen-Format (640×360 Pixel) aufgenommen werden. Betriebssystem ist Symbian OS v9.4.

Wie bereits angekündigt wurde, handelt es sich bei dem Telefon nicht um ein neues Flagschiff, sondern eher um ein Mittelklasse-Gerät – darum ist auch der Preis mit etwa 279 Euro (zzgl. Steuern) überraschend niedrig.

Das Gerät selbst hat nur Speicher für Betriebssysteme und einige Anwendungen (81 MB), es liegt aber eine 8 GB-MicroSD-Speicherkarte bei (der Slot ist Hot-Swap-fähig, maximal möglich sollen 16 GB-MicroSD-Karten sein). Im Lieferumfang befindet sich auch ein Stylus und ein Plektron, mit dem man das Gerät bedienen kann – ein Großteil aller Aufgaben sollen sich aber auch mit dem Finger direkt erledigen lassen. Sehr praktisch auch: der mitgelieferte aufklappbare Ständer.

Endlich ist es also soweit und Nokia baut Handys mit großem Touchscreen! Wie gut die Oberfläche gelungen ist, werden wir aber erst erfahren, wenn es erste Testgeräte gibt – CrunchGear war von der Bedienung bei einem ersten Hands-On nicht sonderlich beeindruckt.

Einen recht guten Eindruck von der Benutzeroberfläche vermitteln die ersten Videos bei SymbianFreak.

[UPDATE]: Ein sehr ausführliches und lesenswertes Review ist bei Mobile-Review erschienen.

[UPDATE 2]: Ein sehr ausführliches Review zur S60 5th edition ist nun ebenfalls bei Mobile-Review zu finden.

Via Darla Mack, SymbianFreak, Symbian-Guru. Foto © Nokia.

“Casulo” – Appartment auf einer Euro-Palette

Casulo” von Marcel Krings und Sebastian Mühlhäuser ist eine Lösung für Leute, die oft umziehen. Mit Hilfe eines faszinierenden platzsparenden Konzepts passt die gesamte Einrichtung, die man so braucht, auf eine normale Euro-Palette. Mit dieser Idee, aus ihrer Diplomarbeit an der Köln International School of Design hervorgegangen, gewannen sie 2007 den Abraham & David Roentgen-Preis. Derzeit läuft wohl die Suche nach einem Partner, um “Casulo” produzieren zu können.

(via core77)

FlipSilent: Anrufe und Wecker durch Telefon-Drehungen verstummen lassen

FlipSilent v1.01Wer bereits ungeduldig auf ShutUp wartet, für den gibt es nun eine Alternative: der chinesische Symbian-Entwickler Tong Ren hat mit FlipSilent eine Applikation entwickelt, die etwa denselben Zweck erfüllt: durch einfaches Umdrehen des Telefons auf die Display-Seite kann man gerade eingehende Anrufe abweisen oder zumindest den Rufton lautlos stellen, was das Video zeigt. Es kann konfiguriert werden, ob bei eingehenden Anrufen und der Umdreh-Bewegung das “Lautlos”-Profil aktiviert oder der Anruf abgewiesen werden soll. Weiterhin kann eingestellt werden, welches Profil beim Zurückdrehen des Telefons aktiv werden soll und ob man die kleine Anwendung per Autostart laden will.

Besonders interessant finde ich, dass die Anwendung auch im Zusammenhang mit dem Wecker funktioniert: beim Umdrehen des Telefons bei aktivem Weckton wird die “Snooze”-Funktion ausgeführt – und der Weckton ertönt ein wenig später erneut. Dies funktionierte bei mir in der aktuellen Version 1.01 allerdings nur bei aktivierter Flip-Aktion “Hang up call”.

Die Anwendung funktioniert bereits ganz gut – nur etwas Feinschliff ist noch nötig. So ist FlipSilent immer aktiv und kann so auch unbeabsichtigt in das “Lautlos”-Profil wechseln. Damit werden wohl auch immer die Lage-Informationen vom Accelerometer abgefragt, was einen erhöhten Stromverbrauch mit sich bringen dürfte, wie schon in frühen Betas von RotateMe 2 zu sehen war. Eine Aktivierung ausschließlich bei eingehenden Anrufen und beim Weckton wäre wohl sinnvoll.

Mit dem Release “überholt” der chinesische Entwickler den Franzosen Samir, der für diese Woche eine erste Beta von ShutUp angekündigt hatte, die sich allerdings noch etwas verzögern dürfte. FlipSilent ist darüber hinaus als unsignierte Anwendung bereits frei zum Download erhältlich, während RotateMe zunächst als closed-beta für Spender erscheinen wird.

Nokmote: erste closed-Beta erschienen

Nokmote beta1Die erste geschlossene Beta-Version von Nokmote ist gestern Abend erschienen. Mit diesem Programm ist es möglich, das Keypad des N95 durch Bewegungen des Telefons zu steuern.

Die Software ist in einem frühen Stadium. Die Steuerung funktioniert bereits, jedoch muss das Telefon in der Ausgangsposition waagerecht sein. In der zweiten Beta-Version, die am kommenden Wochenende erscheint, soll auch eine Kalibrierung enthalten sein, sodass die Ausgangsposition frei einstellbar ist.

Wer auch am Beta-Testen teilnehmen möchte, sollte dem Entwickler Samir Oueldi eine kleine Spende zukommen lassen. Dann erhält man Zugriff auf das neue Forum, in dem sich die Vorabversionen herunterladen lassen. Das fertige Programm ist allerdings dann in jedem Falle kostenlos.

rotateMe 2.0 beta 5 jetzt öffentlich verfügbar

Die 5. Beta-Version des innovativen rotateMe 2.0, mit dem sich die Orientierung des Displays auf dem N95 durch Drehen des Telefons ändern lässt, ist jetzt für jedermann verfügbar. Seit der Beta 4 ist das Programm recht stabil und verfügt über eine Oberfläche, auf der man detailliert Einstellungen vornehmen kann.

Die Beta 5 wird vorläufig die letzte Beta sein. Derzeit arbeitet Samir Oueldi, der Entwickler, bereits an Nokmote, einem Programm, mit dem man durch Telefonbewegungen viele Funktionen des Telefons steuern kann. Weiterhin ist er wohl bereits mit der Anwendung “ShutUp” beschäftigt – über die allerdings noch nichts näheres bekannt ist.

Wer sich für die Nokmote-Betas interessiert, sollte Samir über den oben genannten Link den ein- oder anderen Euro spenden – alle Spender erhalten automatisch alle Beta-Versionen der Software.